Archiv für November 2007
Lightbox
Freitag, 23. November 2007
Mittels dieses kleinen JavaScripts lässt sich in wenigen Minuten eine Lightbox in die eigene Webseite (z.B. eine Gallerie) einbauen. Dabei muss man am Script selbst kaum Anpassungen vornehmen. Angesteuert wird das kleine Script (ca. 15 KB groß) über den “rel-Tag” im Link zur entsprechenden Bilddatei, das Script selbst wird einfach über den HEAD eingebunden. Mittels CSS lässt sich das Erscheinungsbild der Lightbox leicht stylen. Alles in allem ein sehr nettes und – wie ich feststellen musste – immer beliebter werdendes Feature. Empfehlen möchte ich die Version 1.0 des Lightbox-Scripts, zwar gibt es inzwischen die neue Version 2.0 mit erweitertem Funktionsumfang, doch ist diese mit einer Scriptgröße von fast 150 KB beinahe 10 mal so groß. Das bläht die Seite gewaltig auf und sorgt bei einer langsamen Internetverbindung für sehr lange Wartezeiten; ist also nicht sehr besucherfreundlich.
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Ein Leerzeichen für alle Fälle
Donnerstag, 22. November 2007
Peter Kröner weist im aktuellen Beitrag seines Weblogs “Ein Leerzeichen für alle Fälle” auf die fälschliche Verwendung des geschützten Leerzeichens ( ) hin. Und womit? Mit Recht, wie ich finde.
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Tags:Code, Web, Webdesign
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Willkommen im Überwachungsstaat
Freitag, 09. November 2007
Jetzt ist es durch, dass Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Heute zur Mittagszeit fand im Deutschen Bundestag die Abstimmung zur Durchsetzung des Antrags von SPD, CDU/CSU zur Vorratsdatenspeicherung statt. 59,71% (366 Stimmen) der Abgeordneten stimmten für den Antrag, 25,45% (156 Stimmen) dagegen. 0,33% (2 Stimmen) enthielten sich ihrer Stimme, während 14,52% (89 Stimmen) nicht beteiligt waren.
Damit sind “ab sofort” alle Telekommunikationsanbieter verpflichtet die Verbindungsdaten ihrer Kunden für mindestens 6 Monate zu speichern. Welche Telekommunikationsbereiche betroffen sind berichtete ich bereits vor ein paar Tagen.
Wenn Du erfahren möchtest wie der Abgeordnete deines Wahlkreises abgestimmt hat, gibt es auf www.abgeordnetenwatch.de die einfache Möglichkeit die Ergebnisse einzusehen. Alles was du dazu brauchst ist Deine Postleitzahl.
Tags:Schäuble, Sicherheit, Vorratsdatenspeicherung
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Wer-kennt-wen
Sonntag, 04. November 2007
Vor ein paar Tagen wurde ich durch eine sehr gute Freundin zu einem (weiteren) Social Network eingeladen. Das mir bis dahin völlig unbekannte wer-kennt-wen.de zeichnet sich durch seine einfache Bedienung, Übersichtlichkeit und die hohe Anzahl an Mitgliedern aus. Bisher bin ich (fast) begeistert, denn beinahe täglich findet man hier neue und alte Bekannte. Selbst Freunde aus Schulzeiten und der Kindheit lassen sich hier finden. Einen Wermutstropfen gibt es bei wer-kennt-wen allerdings schon: Diese Site ist so ausgesprochen langsam, dass man sich ins Zeitalter von analoger Telefonleitung und 56k-Modem zurückversetzt fühlt. Es bleibt nur zu hoffen das die Macher hinter der Community sich schnell um bessere Server bemühen, ansonsten wird diese Site nicht lange Bestand haben. Ich für meinen Teil werde dort sehr schnell wieder verschwinden, sollten sich die Ladezeiten nicht erheblich verkürzen. Warten wir’s ab und hoffen das Beste. Ansonsten ein wirklich nettes Social Network. Mein Tipp: Anmelden, ausprobieren, beurteilen. Es lebe Web 2.0.
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Tags:Social-Network, Web 2.0
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Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!
Donnerstag, 01. November 2007
Gegen die totale Protokollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet. Noch wenige Tage bis zur Abstimmung im Deutschen Bundestag, noch 2 Monate bis zur totalen Protokollierung der Telekommunikation. Unterstützt die Sammelklage gegen die Vorratsdatenspeicherung.
Der Hintergrund:
Nach Plänen von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.
Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich.
Zugriff auf die Daten sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Nachrichtendienste und ausländische Staaten erhalten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen. Derzeit dürfen Telekommunikationsanbieter nur die zur Abrechnung erforderlichen Verbindungsdaten speichern. Dazu gehören Standortdaten und Email-Verbindungsdaten nicht. Der Kunde kann verlangen, dass Abrechnungsdaten mit Rechnungsversand gelöscht werden. Durch die Benutzung von Pauschaltarifen kann eine Speicherung zudem bisher gänzlich vermieden werden, was etwa für Journalisten und Beratungsstellen wichtig sein kann.
Wo liegt das Problem?
Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.
Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:
- Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
- Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
- Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
- Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.
Quelle: www.vorratsdatenspeicherung.de
Das ZDF Magazin Frontal21 hat einen kurzen, aber informativen Beitrag zum Thema Vorratsdatenspeicherung ausgestrahlt. Nimm dir bitte 8 Minuten Zeit und sieh dir das folgende Video an.
ZDF Frotal21 über Vorratsdatenspeicherung
Tags:Schäuble, Vorratsdatenspeicherung, ZDF
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