Archiv für Januar 2009

What the hell is Twitterlesung?

Mittwoch, 14. Januar 2009

Über den Sinn und Unsinn von Twitter lässt sich vortrefflich streiten. Meine Meinung zu Twitter ist eindeutig: Über Twitter werden permanent weniger wichtige, unwichtige und absolut unwichtige Nachrichten verschickt. Die geistigen Ergüsse der meisten Twitterer zu lesen grenzt schon fast an Körperverletzung. Daher kann ich auch nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die sich den ganzen Tag auf der Twitterplattform aufhalten können.

Mir noch unverständlicher ist die heutige Meldung darüber, dass in Hamburg eine »Twitterlesung« stattfinden soll. Was ist eine Twitterlesung? Es kann doch nicht sein das es wirklich Leute gibt die auf einer Veranstaltung Tweets vortragen? Oder solche die sich diese anhören? Doch es kann sein! Eine solche Veranstaltung gibt es wirklich – und das nicht zum ersten mal.

Mich würde interessieren welcher Typus Mensch an einer Twitterlesung teil nimmt – egal ob er als Vortragender oder Zuhörer auftritt. Oder sind es gar zwei verschiedene Typen?

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Schnell, einfach & kostenlos PDF-Dokumente erstellen

Montag, 12. Januar 2009

Ich bin begeistert. Habe ich doch gerade einen PDF-Konverter entdeckt der alles in sich vereint was ich von einem PDF-Konverter erwarte.

Auf die Schnelle – Das kann PDF24-Creator

Ein weiterer Pluspunkt: Der Anbieter des PDF-Konverters bietet u.a. auch ein Plugin für WordPress welches aus Blog-Beiträgen PDF-Dokumente erstellt. Wer’s braucht.

Leider läuft das Programm nur auf Windows-Betriebssystemen. Die Kollegen der Linux- und Macfraktion müssen leider draußen bleiben.

Und hier geht’s zum besprochenen Programm…

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Quickie: The Human Calendar

Samstag, 10. Januar 2009

Lust auf einen Quickie? Vom heutigen Tag an präsentiere ich in unregelmäßigen Abständen interessante Linkfundstücke. Anders als in anderen Blogs veröffentliche ich keine Linklisten sondern immer nur einen einzigen Link (am Tag).

Die Links werden unter dem Titel »Quickie« präsentiert und unter gleichnamiger Kategorie und gleichnamigem Schlagwort abgelegt. So entsteht nach und nach von ganz alleine eine “Linkliste”. Durch Auswahl der Kategorie »Quickie« oder des entsprechenden Schlagworts (Tags) gelangst du zur “Linkliste” oder zu wählst im Navigationsmenü den Punkt »Resourcen > Quickies (Links)«.

Den Anfang macht »The Human Calendar«, eine Site von Craig Giffen. Was dahinter steckt, seht es euch selbst an.

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Google mit neuem Favicon

Samstag, 10. Januar 2009

Ganz still und heimlich hat Google sein Favicon geändert. Bunt und etwas abstrakt ist es geworden. Wer genau hinsieht entdeckt aber dennoch, vielleicht auch erst auf den zweiten Blick, ein kleines weißes “g”, dass sich zwischen den einzelnen Farbzonen schlängelt.

Mir persönlich gefällt das neue Favicon deutlich besser als das alte blass-blaue “g”.

Das neue Favicon von Google

Eure Meinung würde mich interessieren. Was denkt ihr über das neue Google Favicon?

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Webfundstück: Absender unbekannt

Mittwoch, 07. Januar 2009

Mein persönlicher Wong Letter machte mich heute per Link-Tipp auf eine amüsante Website aufmerksam: www.absender-unbekannt.de.

Notizzettel, Handwurfzettel, Plakate, freundliche und weniger freundliche Mitteilungen an die lieben Mitmenschen, kurzum alles was man zu Papier und unters Volk bringen kann wird hier zusammengetragen und präsentiert.

Dabei handelt es sich ausschließlich um Fundstücke die arglose Menschen auf der Straße, dem Wegesrand, dem Ampelmast an der Ecke oder anderen Orten gefunden haben.

Eine amüsante und kurzweilige Seite die einen »Klick-für-Zwischendurch« wert ist. Beispiele? Aber gern. Vier meiner Favoriten:

Fundstück auf www.absender-unbekannt.de

Fundstück auf www.absender-unbekannt.de

Fundstück auf www.absender-unbekannt.de

Fundstück auf www.absender-unbekannt.de

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Antispam Bee: Spam den Stachel zeigen

Samstag, 03. Januar 2009

WordPress Logo (ein weißes W in einem blauen Kreis)Mit Spam muss sich jeder Internetnutzer herumschlagen. Egal ob im E-Mail Postfach, Gästebuch, Forum oder den Blog-Kommentaren. Überall sind die lästigen Texte zu finden.

Speziell für Blog-Systeme wie WordPress gibt es, in Form von Plugins, eine ganz Reihe Hilfsmittel im Kampf gegen Spam. Eines der bekanntesten Anti-Spam Plugins ist wohl Akismet, welches auch mein Blog vor Spam schützt. Bisher sogar sehr wirkungsvoll. Einen Nachteil haben Plugins wie Akismet allerdings: Sie sind performancelastig.

Einen anderen, resourcenschonenderen Weg schlägt ein neues Antispam Plugin für WordPress ein und zeigt so Spam den Stachel: Antispam Bee.

Antispam Bee besteht aus wenigen Codezeilen und verbraucht keine Ressourcen, speichert keine Werte in der Datenbank und stellt entsprechend keine Verbindungen her. Es nimmt die notwendige Anpassung am Theme selbstständig vor, ohne das eigentliche Template zu überschreiben und übernimmt alle Aufgaben, so sind keine händischen Anpassungen seitens des Bloggers erforderlich. Antispam Bee ist anonym und unabhängig. Es werden keine Daten an Server im Internet gesendet und es bedarf keiner Administration: Plugin uploaden, in der Pluginverwaltung aktivieren, fertig! Das Plugin verfügt über keine Statistiken: Als Spam erkannte Beiträge werden schweigsam blockiert. Keine Freigaben, keine Warteschlangen.

Laut Aussage des Entwicklers landen 100% des Spam im Papierkorb ohne das der Blogger auch nur einen Finger krumm machen muss. Das Konzept überzeugt.

Obwohl ich Antispam Bee vorerst nicht testen werde, da ich mit Akismet sehr zufrieden bin, finde ich ist dieses inovative Plugin auf jeden Fall einen Blick wert. Ich habe direkt ein Bookmark gesetzt und werde auf Antispam Bee zurückgreifen sobald Akismet Ärger macht oder meine Erwartungen nicht mehr erfüllen sollte.

Den ausführlichen Blogbeitrag zu Antispam Bee, Produktbeschreibung und Download gibt es auf playground.ebiene.de.

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Wefinde.de oder der Versuch das Rad neu zu erfinden

Samstag, 03. Januar 2009

Heute bin ich über die neue “große” deutsche Suchmaschine gestolpert die es sich zum Ziel gesetzt hat mit Google in direkte Konkurrenz zu treten. Sie trägt den schönen Namen »wefind.de«. Vom Namen mal abgesehen ist sonst aber nichts Schönes an diesem “Senkrechtstarter auf Erfolgskurs” – wie man sich selbst bezeichnet.

“Ich weiß, es klingt verwegen, aber wir fordern tatsächlich Google heraus.”
Helmut Hoffer von Ankershoffen, Initiator und Chef der Berliner WeFind AG, ist sich der Dimension seines Zieles durchaus bewusst.

Ich habe mir wefind.de etwas genauer angesehen, welche Meinung ich mir dabei bilden konnte ist nachstehend nachzulesen.

Das Design

Unübersichtlich & überladen sind die beiden Begriffe die mir als erstes durch den Kopf schossen als ich die Pforte zu wefind.de aufstieß. Zuviele Links auf der Suchergebnis-Seite, zuviel Schnick und Schnack. Eine dicke Kategorienliste die alles liefert, nur keine nützlichen Informationen. Das was für eine Suchmaschine eigentlich entscheidend ist – die Suchergebnisse – wird nicht deutlich genug vom Rest des Designs abgehoben und verliert somit den Focus. Der wird ganz automatisch (gewollt oder ungewollt) auf Objekte gelenkt die mit der eigentlichen Suchfunktion nicht viel zu tun haben. (siehe nachfolgend Abb. 1).

Wefind.de Abb. 1

Widescreen oder 4:3?

Scheinbar hat man bei Wefind.de bisher noch nichts von bildschirmfüllenden Layouts gehört. Hätte man sich für ein elastisches Layout entschieden, statt für einen ca. 800 Pixel breiten Klotz, hätte die Site vielleicht nicht ganz so überladen und gedrungen gewirkt.

Die Suche

Führt man eine Suchanfrage aus, werden die Ergebnisse in “praktischen” Gruppierungen präsentiert. Die Standard-Suche nach »Armin-Sascha Klein« beispielsweise ergibt einen Treffer in der Kategorie »Arbeitgeber« und mehr als 11.000 in der Kategorie »Web«. Statt gleich alle Suchergebnisse – also auch die innerhalb der Kategorie Web – anzuzeigen werden diese schön thematisch gebündelt und erst ein weiterer Klick offenbart die ersehnten Informationen. Wer drauf steht! Ich finde diese Art der Präsentation nervig und zeitraubend.

Ein weiteres “Leistungsmerkmal” das ich äußerst unpraktisch finde, ist das Suchfeld das ältere Suchanfragen nicht “speichern” kann, da es über eine Live-Suchfunktion verfügt die die Auto-ausfüllen-Funktion des Browsers unterdrückt. Unpraktisch wenn man zu einem späteren Zeitpunkt erneut nach dem gleichen Begriff suchen möchte.

Die Qualität der Suchergebnisse kann man in etwa mit der von Google vergleichen. Für die meisten Ergebnisse wird eine Vorschau in Form eines kleinen Screenshots angeboten. Aber auch dieser “Service” ist der Übersichtlichkeit nicht gerade zuträglich (siehe nachfolgend Abb. 2).

Wefind.de Abb. 2

Hoffentlich als Gag ist die Bedienungsanleitung im PDF-Format gemeint. Erwartet man von den Nutzern allen Ernstes den Download der Bedienungsanleitung und das ständige Hin- und Herwechseln zwischen Browserfenster und PDF-Betrachter. Oder soll ich sie mir vielleicht doch gleich ausdrucken? Wer eine Suchmaschine produziert die eine “umfangreiche” Bedienungsanleitung benötigt, der sollte sich mal schleunigst Gedanken über sein Konzept machen.

Auch in Punkto Geschwindigkeit hinkt wefind.de Google hinterher. Während Google unmittelbar nach Auslösen der Suchanfrage Ergebnisse liefert, ist wefind.de noch damit beschäftigt diese zu kategorisieren.

Fazit

Ich frage mich ob das Netz noch eine Suchmaschine mit überflüssigen Funktionen braucht. Erstes Ziel einer Suchmaschine sollte doch nur eins sein: Schnell brauchbare und übersichtliche Ergebnisse liefern. Das macht Google ganz hervorragend und wer Google nicht mag der kann auf sinnvolle Alternative zurückgreifen. So kann man dem Platzhirsch den Rang nicht ablaufen.

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Frisch geschrieben

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