Archiv für März 2009

Hintergrund-Bug im Firefox 3

Dienstag, 31. März 2009

Firefox-Logo (orangefarbener Fuchs legt sich um die Weltkugel)Ein Bug im Firefox 3 “zwang” mich gestern zu einem kleinen CSS-Hack für eben den selben. Für mich eine kleine Premiere, denn bisher habe ich – wie wohl die meisten – nur den IE hacken müssen. Jetzt ist also auch mal der Fuchs dran.

Das Problem:
Gibt man dem body-Element eine zentrierte Hintergrundgrafik hat diese im Vergleich zum ebenfalls zentrierten Inhalt einen Versatz von 1 Pixel. Der Bug ist Mozilla seit dem 20.07.2008 bekannt, wurde bisher allerdings noch nicht gefixed.

Zwar ist ein Versatz von einem Pixel recht gering, kann aber je nach Art und Ausführung des Hintergrunds unschön aussehen.

Die Lösung:
Möchte man den Bug, bis zur endgültigen Beseitigung durch Mozilla, beheben, muss man zu ein wenig CSS greifen. Folgende Anweisung ins Stylesheet geschrieben tötet den Bug.

html>/**/body, x:-moz-any-link, x:default {
position:relative;
left:-0.1px;
}

Diese Anweisung sollte nur den Firefox 3 betreffen, andere Browser bleiben davon unberührt. Offensichtlich reichen -0,1 Pixel aus um den 1 Pixel-Fehler zu beheben.

Hoffen wir mal das mit der Version 3.5 des Firefox dieser kleine Bug ausgebügelt wird. Danach sollte man natürlich nicht vergessen den Hack wieder aus dem Stylesheet zu entfernen. ;-)

Quelle: Peter Kröner

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Domain-Weltkarte – ich hab sie

Samstag, 28. März 2009

Ich hab sie! Gerade klingelte der freundliche Postbote und überreichte mit mir ein Päckchen von United Domains. Darin verpackt war die Domain-Weltkarte welche United Domains im Rahmen einer Blog-Aktion an die Teilnehmer verschenkte.

United Domains Paket

Jetzt gilt es einen guten Platz für dieses schicke Poster zu finden, um noch am zweiten (freiwilligen) Teil der Blog-Aktion teilnehmen zu können: Ein Foto von mir und der Domain-Weltkarte.

Ein dickes Dankeschön an United Domains gibt’s aber schon mal von mir. Sicher, mir ist auch klar das es sich bei der Blog-Aktion um eine reine Werbemaßnahme handelte. Ich mache aber gerne mit wenn so schicke Gewinne winken.

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Offener Brief an Medien, Politik und Eltern zur Killerspieledebatte

Samstag, 21. März 2009

Deef Pirmasens hat einen ausführlichen offenen Brief an Journalisten, Politiker und Eltern zum Thema »Killerspiele« verfasst. Da ich diesen Brief zu einhundert Prozent so unterschreiben kann, möchte ich mich an seiner Verbreitung beteiligen.

Den Fans von Videospielen geht es wie vielen anderen, die die Debatte, die in der Folge des Massenmords von Winnenden losgetreten wurde, verfolgen: sie sind fassungslos und verärgert. Fassungslos hinsichtlich dem Leid, welches ein scheinbar ganz normaler Jugendlicher mit der Pistole seines Vaters angerichtet hat. Verärgert darüber, wie nun versucht wird, diese Wahnsinnstat unter anderem damit zu erklären, dass Videospiele Jugendliche zu Killern machten.

Neue Medien gelten als suspekt. Das ist nicht nur bei Videospielen oder dem Internet so, sondern galt früher auch fürs Fernsehen, Film, Micky-Maus-Hefte (die als Schmutz- und Schund verunglimpft wurden) und Büchern. Angeblich hat schon Goethes “Die Leiden des jungen Werther” reihenweise junge Männer in den Selbstmord getrieben.

Die Diskussion läuft dabei immer nach dem gleichen Muster ab: einem neuen Medium, das viele nur vom Hörensagen kennen, wird vorgeworfen, junge Menschen zu verblöden. Das Reiz-Reaktions-Muster welches dieser Argumentation zugrunde liegt, ist das von Pawlow. Sind Menschen wie Hunde, die auf ein Signal hin zu sabbern anfangen? Nein. Die psychologische Forschung hat die Annahme, menschliches Verhalten könne sich über plumpe Reiz-Reaktions-Schemata erklären lassen, schon vor Jahrzehnten widerlegt.

Wir Videospiel-Fans appellieren an Journalisten, sich mit Spielen und der Gesetzeslage, über die sie berichten, professionell auseinanderzusetzen. Kennen Sie den Unterschied zwischen ab 18 Jahren freigegebenen und indizierten Spielen? Wissen Sie ob World of Warcraft ein Egoshooter oder ein Online-Rollenspiel ist und ob Counterstrike nur Gewalt enthält oder Gewalt verherrlicht? In der Vergangenheit haben wir oft erlebt, dass Journalisten all das nicht wussten und mittels ausgesuchter Experteninterviews ihre eigenen Vorurteile gegenüber Videospielen bestätigten.

Bei genauem Hinsehen werden Sie, verehrte Journalisten, feststellen, dass es eine breite Palette an Psychologen, Medienpädagogen und Erziehungswissenschaftlern gibt, die nicht durch die Talkshows tingelt, keine lauten Verbotsschreie von sich gibt, sondern zur Differenzierung auffordert. Die journalistische Sorgfaltspflicht gebietet Ihnen ihre Recherche vorurteilsfrei und ergebnisoffen zu gestalten und in Konflikten beide Seiten darzustellen. Berichten Sie über die Erkenntnisse der Medienforschung, statt pauschal vorzuverurteilen. Warum erwähnen Sie überhaupt , dass der Massenmörder von Winnenden auch Computerspiele auf seinem Rechner hatte, wenn nicht bewiesen wurde, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Medieninhalten und Gewalttaten besteht?

Möglicherweise haben Sie das Gefühl, die negative Wirkung von Videospielen liege auf der Hand, weil viele jugendliche Attentäter gewalthaltige Games besaßen. Wenn sie annehmen, hier bestünde ein einwandfreier Kausalzusammenhang, dann ignorieren Sie, dass Millionen Menschen sich mit derartigen Medien beschäftigen und ein friedliches Leben führen. Die Schlussfolgerung, die Sie mit einem Satz wie “alle Attentäter beschäftigten sich mit Gewaltspielen” ihren Lesern/Hörern/Zuschauern aufnötigen, folgt der gleichen Pseudo-Kausalität, wie die Aussage “Alle Attentäter sahen gerne fern” oder “Alle Attentäter aßen gerne Kartoffeln”. Macht das Sinn, verehrte Journalisten?

Wir Videospiel-Fans appellieren an Politiker, reflexhafte Verbotsschreie nach Attentaten einzustellen. In Bierzelten mag das Applaus bringen, aber Sie machen sich bei den Millionen von wahlberechtigten Menschen, die sich besser mit Spielen auskennen als Sie, lächerlich.  Ihre Erklärungsversuche und Schuldzuweisungen strotzen vor Ignoranz und Populismus. Sie schüren so – gerade bei jungen Leuten – die Politikverdrossenheit und Sie treiben Menschen, die noch wählen gehen, zu anderen Parteien.

Aus unserem Leben sind Medien nicht mehr wegzudenken. Warum haben wir immer noch keine regelmäßige Medienerziehung in den Schulen? Warum wird so wenig für die Aufklärung von Eltern bezüglich Medienwirkungsweisen und Medieninhalten getan? Warum wird zugelassen, dass unser Schulsystem aussortiert und frustriert und so eine hohe Zahl von Schulversagern produziert? Wie kann es sein, dass die einzige Anerkennung, die einzigen Erfolgserlebnisse, die manche Jungs erfahren aus Videospielen kommt? Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens und der Anerkennung in den Schulen und wir müssen uns bewusst werden, welche Verantwortung Eltern hinsichtlich des Medienkonsums ihrer Kinder haben. Hier sind Sie gefragt, verehrte Politiker.

Wir haben eines der restriktivsten Jugendschutzgesetze der Welt in Deutschland und das ist auch gut so. Wenn dennoch Spiele, die nicht für Kinder bestimmt sind, von Kindern gespielt werden, woran liegt das dann? Eltern sind verantwortlich dafür, dass ihre Kinder gut ernährt, gekleidet, erzogen werden. Wenn sie ihre Kinder verwahrlosen lassen, ist das ein Fall fürs Jugendamt. Wenn aber Kinder stundenlang vorm Fernseher oder dem Computer sich mit Inhalten beschäftigen, die nicht für sie gemacht sind, wenn diese Kinder also medial verwahrlosen, wieso ignoriert man dann die Verantwortung der Eltern und ruft nach Verboten für Videospielen? Nachhaltige Politik, die nicht nur auf schnelle Aufmerksamkeit abzielt, schaut auf die Ursachen, nicht auf die Symptome und nimmt die Eltern in die Pflicht.

Wir Videospiel-Fans appellieren an Eltern sich mit ihren Kindern und den Medien, die sie begeistern, auseinander zusetzen. Wenn Sie ihren Kindern schon Fernseher, Spielkonsolen oder Computer ins Zimmer stellen, sollten sie auch wissen, was damit gemacht wird. Sie werden feststellen, dass viele Spiele wunderbare Geschichten erzählen, die begeistern und berühren. Sie werden feststellen, dass viele Spiele völlig friedlich sind. Sie werden feststellen, dass Spiele, in denen Gewalt vorkommt, Brutalität nicht um der Gewalt willen eingesetzt wird, sondern als Handlungsaspekt einer Geschichte oder im Rahmen eines sportlichen Wettkampfs mit Teamcharakter.

Wenn ihr Kind aber auch Spiele besitzt, die erst ab 18 freigegeben oder gar indiziert wurden, so passiert das maßgeblich deshalb, weil Sie als Vater oder Mutter keinen oder zu wenig Überblick haben, was Ihr Kind eigentlich macht. Schauen Sie hin, haben sie Interesse und haben Sie den Mut Ihren Kindern Spiele, die nicht für Kinder gemacht wurden, wegzunehmen und zu verbieten. Die Verantwortung für ihre Kinder kann ihnen niemand abnehmen, nicht der Gesetzgeber und kein Zensor.

Klargestellt werden muss: “Gewaltverherrlichung” ist vom Jugendschutzgesetz bereits seit langem verboten. Spiele oder andere Medien, die Gewalt verherrlichen landen auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und dürfen nicht beworben oder offen verkauft werden. Spielezeitschriften dürfen nicht mal Rezensionen mit den Namen von indizierten Spielen drucken. Zu kaufen sind sie nur für Erwachsene, die im Laden gezielt danach fragen, weil indizierte Spiele nicht offen in Geschäften ausliegen dürfen. Verwechseln sie indizierte Spiele nicht mit Games, die von der USK, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, ab 18 Jahren freigegeben wurden. Diese Spiele sind höchstens gewalthaltig, nicht aber gewaltverherrlichend. Sie merken also, dass jeder Politiker und jeder Journalist, der davon spricht, gewaltverherrlichende Spiele müssten verboten werden, nicht weiß wovon er spricht.

Bei einem Thema wie Jugendschutz und der Verhinderung von Gewalttaten ist es aber nicht nur wichtig, sondern absolut unerlässlich zu wissen, wovon man spricht. Da gibt es Leute, für die alleine schon der Verdacht, Videospiele könnten negative Einflüsse haben, genügt um Verbote auszusprechen. Ob denen bewusst ist, dass sie damit die im Grundgesetz garantierte Meinungs- und Medienfreiheit mit Füßen treten, darf bezweifelt werden. Nur, was bringt es Spiele zu zensieren und zu verbieten, wenn der Nutzen dieser Restriktionen nicht erwiesen ist, sogar von den meisten Experten in Zweifel gezogen wird?

Wir Fans von Videospielen haben im Hinblick auf Games die Medienkompetenz, die vielen Journalisten, Politikern und leider auch Eltern abgeht. Viele von uns haben selbst Kinder, einige bloggen oder nutzen andere Web2.0-Techniken und nehmen so an der Debatte teil. Wir sind ganz normale Leute und wir sind viele. Wir wollen nicht mehr belogen und in die Ecke von Gewaltverbrechern gestellt werden. Wir wünschen uns eine offene, auf Fakten basierende Diskussion. Hören Sie auf unsere Stimmen.

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Extreme Sheep LED Art

Freitag, 20. März 2009

Schafe Kunst – sag’ ich da nur. Unglaublich auf welche Ideen manch einer kommt. Danke an Manuela von Surfgarden für diesen Linktipp. Einfach genial!

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Internet Explorer 8 ist da (Kurzübersicht)

Donnerstag, 19. März 2009

Ab heute steht der Internet Explorer 8 zum Download bereit.

Zwar werden Webstandards vom neuen Internet Explorer jetzt besser unterstützt, im Vergleich zu seinen Konkurrenten Firefox, Opera, Safari und Chrome hat er aber weiterhin das Nachsehen.

Nennenswert sind die Besonderheiten des IE 8. Hierzu zählen Web Slices, Suchvorschläge und die Tab-Gruppierung. Alles in allem nette Funktionen, die aber nicht wirklich über vorhandene Makel hinwegtrösten. Zwar werden  Darstellungsfehler durch eine bessere CSS-Unterstützung reduziert, die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau und während der Anzeige einer Website konnte aber nicht wirklich verbessert werden. Nutzt man nicht gerade einen Rechner mit aktueller Hardwareausstattung kann es beim Scrollen zu leichtem Ruckeln kommen (so bei mir geschehen).

Bedauerlich ist auch das sich der IE 8 nicht parallel zu seinen Vorgängerversionen installieren lässt. Ein Problem das aber nicht nur den Microsoft Browser betrifft. Webentwickler sind nach wie vor auf Tools wie den IE-Tester angewiesen.

Optisch hat sich bei Microsofts jüngstem Kind nur wenig getan. Auf den ersten Blick fällt wohl die – nun wieder standardmäßig eingeblendete – Favoritenleiste auf. Die URL in der Adressleiste wird jetzt durch unterschiedliche Färbungen in einzelne Segmente aufgeteilt, so dass man auf den ersten Blick Domain und Unterverzeichnis unterscheiden kann. Das Feld zur Schnellsuche zeigt nun das Favicon der jeweils ausgewählten Suchmaschine an.

Optischer Vergleich IE7 - IE8

Einen ausführlichen Testbericht bietet Golem seit heute Mittag an. Wer sich also detailliert über den neuen Microsoft Browser informieren möchte, dem sei dieser Link wärmstens empfohlen.

Wer den IE8 installieren möchte kann ihn direkt bei Microsoft herunterladen.

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Quickie: Twitter vor dem großen Knall?

Donnerstag, 19. März 2009

twitter LogoEin wirklich lesenswerter Artikel von Michael Seemann zu Twitters »Follower-Problematik«.

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Domain-Weltkarte kostenlos

Donnerstag, 19. März 2009

Weltkarte mit allen Länder-DomainsEndlich alle Länder-Domains dieser Welt auf einen Blick. In Form einer ansprechenden Weltkarte. Und das auch noch gratis.

United Domains verschenkt im Rahmen einer »Blogger-Aktion« die heiß begehrte Domain-Weltkarte im Wert von 29,00 Euro.

Wer mitmachen und mitgewinnen möchte, liest sich am besten gleich die Aktions-Webseite durch, bloggt ein wenig und gewinnt mit etwas Glück (natürlich nach mir) diesen tollen Wandschmuck.

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Frisch geschrieben

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