Archiv für August 2009
Darum KEIN Dell
Donnerstag, 27. August 2009
Da ich dringend ein neues Arbeitsgerät benötige und aus meinem Bekanntenkreis nur Gutes über den Computer-Riesen Dell gehört habe, fiel meine Wahl zum Kauf eines neuen Rechners auf eben diesen Anbieter.
Nach langen Recherchen im Web, vielen Konfigurationsdurchläufen im Dell Shop und ein paar Nerven weniger stand dann endlich mein Wunschsystem fest.
Ein Klick auf die Bestellen-Schaltfläche sollte meinen Wunsch Wirklichkeit werden lassen. Doch zu früh gefreut. In letzter Instanz – der Wahl der Zahlungsart – scheiterte mein Vorhaben vorerst.
Die verfügbaren Zahlungsoptionen GiroPay und Sofortüberweisung kamen für mich nicht in Frage, da ich kein Nutzer dieser Zahlungssysteme bin. Zahlung per Kreditkarte ging auch nicht, da ich mich diesem Zahlungsmittel bis heute verweigere. Blieb noch die Möglichkeit auf Rechnung zu kaufen. Prima, nichts lieber als das. Erst die Ware, dann die Kohle. So wie es sich gehört.
Nun möchte sich Dell – was ich durchaus verstehen kann – absichern und verlangt von gewerblichen Kunden einen Gewerbenachweis. Können sie haben, dachte ich und wählte wie verlangt, die auf meinem Bildschirm angezeigte Telefonnummer um mir ein entsprechendes Kundenkonto einrichten zu lassen.
Ab jetzt wurde es interessant. Nach dem Kampf mit dem Sprachcomputer landete ich in der Warteschleife. Die erste Mitarbeiterin, welche mich begrüßte, hatte offensichtlich die Funktion der Telefonzentrale inne und verband mich, nachdem ich mein Anliegen kurz geschildert hatte, mit der zuständigen Abteilung – dachte ich.
Doch zunächst durfte ich einen erneuten Plausch mit dem Sprachcomputer halten und mich Stück für Stück durch das Menü hangeln um endlich den richtigen Ansprechpartner an den Hörer zu bekommen. (Warum gibt es eigentlich das Fräulein an der Telefonzentrale? Kann sich das Telefonsystem nicht mit sich selbst verbinden?)
Nach gefühlten 5 Stunden in der Warteschleife meldete sich dann ein jüngerer Mann mit osteuropäischem Akzent und fragte nach meinem Begehren. Auch ihm teilte ich mit das ich gerne ein Kundenkreditkonto (so heißt das Ding nämlich) einrichten möchte um meinen Bestellvorgang beenden zu können.
Der gute Mann war zunächst scheinbar verwirrt. Offensichtlich hatte ich ihn mit Informationen versorgt mit denen er so rein gar nichts anfangen konnte. Er stammelte was von “vertretungsweise”, “Alienware”, “nicht helfen können” bis ich ihn von seiner Qual erlöste und nach der Durchwahl der zuständigen Abteilung fragte. “Das wäre dann wohl die »Kunden-Dings-Da-weiß-der-Geier« für Geschäftskunden. Die muss ich erstmal nachschlagen.” sagte er und schlug nach. Nach ca. 2 Minuten Warten wurde ich dann urplötzlich weiterverbunden (scheinbar gibt man bei Dell nicht gerne Durchwahl-Nummer preis).
Nach erneuten zwei Minuten landete ich wieder bei meinem Gesprächspartner, der sich für die lange Wartezeit entschuldigte und mir anbot es noch einmal zu versuchen. Ich nahm das Angebot an und wartete erneut zwei Minuten als sich plötzlich eine Frauenstimme mit dem Satz: “Ihre Auftragsnummer?” meldete.
Äh, jetzt war Ich erstmal sprachlos. Ja, halloooo erstmal, mein Name ist … hätte ich eigentlich erwartet. Doch die Dame schien namenlos und wollte auch gar nicht den Grund meines Anrufs wissen. Erstmal die Auftragsnummer. Auftragsnummern sind soooo praktisch … wenn man eine hat. Hatte ich aber nicht.
Ich schilderte der Dame mein Anliegen (eigentlich war es mittlerweile mehr ein Problem) und hoffte sie könne mir weiterhelfen. Konnte sie – wen wundert’s – nicht. Ich sei bei der Kundenbetreuung für Privatkunden, teilte sie mir mit und fragte ob ich Privatkunde sei. Nein, bin ich nicht. War ich nicht und möchte ich auch nicht werden. Langsam fing die Sache an mir mächtig an den Nerven zu zehren. Ich erzählte ihr kurz von meiner telefonischen Reise durch das Dell Imperium und wies sie höflich, aber bestimmt, darauf hin das ich die ganze Angelegenheit nicht mehr lustig finden würde und jetzt doch gerne ihre Hilfe in Anspruch nehmen würde.
“Ja, Moment” war durch die Leitung zu hören “ich verbinde sie mit einem zuständigen Mitarbeiter, bitte legen sie nicht auf.” – Tat ich aber doch!
Wenn die Dell Mitarbeiter in der technischen Abteilung genau so inkompetent sind wie die Callcenter-Angestellten, möchte ich bei Dell lieber kein Produkt kaufen. Und da ist mir dann auch egal was meine Bekannten sagen.
Ich werde mich jetzt im lokalen IT-Fachhandel umschauen und mir ein paar Angebote einholen. Tun wir doch mal was für den örtlichen Einzelhandel. Auch wenn es “vielleicht” ein wenig teurer ist, meine Nerven sind es mir wert.
Darum KEIN Dell.
Update
Nun ist er bestellt, der neue Rechenknecht, im örtlichen Fachhandel. Er ist zwar etwas teurer als ein vergleichbares Modell bei Dell, das nehme ich aber gerne in kauf. Zum einen weil er jetzt genau die Komponenten enthält die ich haben möchte und damit noch ein Stück besser und persönlicher ist als das Dell Produkt und zum anderen weil die Kompetenz des freundlichen Mitarbeiters den ganzen Dell-Frust wieder wett gemacht hat. Das war so einfach: Wunschkomponenten genannt – bei den Teilen bei denen ich mir nicht sicher war half der freundliche Mitarbeiter weiter – und am nächsten Tag hatte ich ein Angebot im Postfach. Wenn die Maschine jetzt noch hält was das Angebot verspricht bin ich überdurchschnittlich zufrieden.
Tags:Computerkauf, Dell, Hotline, kein Dell, Warteschleife
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Facebook-Anwendung mit Suchtfaktor
Dienstag, 25. August 2009
Facebook-Nutzer wissen es: Das Social Network bietet unzählige Anwendungen mit mehr oder weniger sinnvollem Inhalt um sich die Zeit zu vertreiben oder in den Genuss hilfreicher Zusatzfunktionen zu kommen. Einer der beliebtesten Vertreter dieser Gattung ist das Flashgame. Als kleiner Pausenfüller oder schneller Spaß für zwischendurch. Flashgames liegen voll im Trend, das haben auch Facebook und eine Schar Spieleproduzenten erkannt und bieten Facebook-Nutzern auf Flash basierende Anwendungen zum Gebrauch.
Eine Anwendung hat es mir im Moment besonders angetan: FarmVille. Dieses nette kleine Farmerspiel reißt mich nun schon seit Tagen in seinen Bann und mit jedem weiteren Tag reißt es mich noch tiefer rein.
FarmVille vereint ein simples Spielprinzip, niedliche Grafik und den Sozialfaktor, welcher in diesem Spiel eine besonders entscheidende Rolle spielt – wenn man möglichst weit kommen möchte.
Das Spielprinzip
Du bist Farmer (oder Farmerin) und startest auf einem völlig leeren Feld. Durch Einsatz von Kapital kannst Du Äcker anlegen, diese bepflanzen und nach Abschluss der Wachstumsphase abernten.
Die Ernte bringt Dir neues Kapital ein welches Du gleich in weitere Äcker und Pflanzensaat investieren kannst. Neben monetärer Entlohnung erhältst Du in FarmVille Erfahrungspunkte. Diese erlangst Du durch anlegen von Äckern und deren Bepflanzung. Im späteren Spiel bringen auch Gegenstände, die sich käuflich erwerben lassen, Erfahrungspunkte. Hast Du eine gewisse Anzahl Erfahrungspunkte gesammelt steigst du eine Stufe auf.
Mit jeder neu erlangten Stufe stehen Dir neue Pflanzen, Tiere, Gegenstände etc. zur Verfügung.
Wirklich fesselnd wird FarmVille wenn man die untersten Stufen (so circa bis Stufe 7) hinter sich gelassen hat.
Der soziale Faktor
Neu ist dieses Spielprinzip sicher nicht, was FarmVille aber so interessant macht ist der soziale Faktor.
Wie es sich für ein Social Network gehört spielen in dieser Anwendung die eigenen Freunde und Bekannten eine entscheidende Rolle. Möchtest Du expandieren, also deine bebaubare Fläche vergrößern, benötigst du Nachbarn. Dies erreichst Du indem Du Freunde zu FarmVille einlädst und ihr Nachbarn werdet.
Klar, der Verbreitung des Spiels ist es äußerst zuträglich wenn es Bedingung ist neue Spieler (Nachbarn) für das Spiel gewinnen zu müssen, wenn man expandieren möchte. Das Ganze bringt aber einen entscheidenden Spaßfaktor mit sich. Denn es ist aufregend den Spielfortschritt der eigenen Nachbarn zu beobachten und trägt erheblich zur Motivation bei.
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
Um die werte Nachbarschaft bei Laune zu halten kannst Du kleine Geschenke versenden und so gerade Spieleinsteigern den Start ins Spiel erleichtern.
Tags:Anwendung, App, facebook, FarmVille, solzialer Faktor, soziales Netzwerk, Spiel
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Quickie: Yearbookyourself.com
Sonntag, 02. August 2009
Ich liebe Websites wie diese: www.yearbookyourself.com
Einfach ein Foto hoch laden, einfügen, ein wenig korrigieren, manipulieren, schieben und fertig ist das schicke Schwarz-Weiß-Foto aus den 60igern. Oder den 70igern oder den 80igern …
… die Foto-Vorlagen reichen von den 50iger Jahren bis zur Jahrtausendwende und sollten für jeden was zu bieten haben.
Tags:Fotografie, Quickie, Spaß, Web
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