Archiv für die Kategorie ‘Software’

Shaiya – Ein starkes MMORPG und seine Schwächen

Donnerstag, 25. März 2010

Shaiya - MageFür MMORPG-Fans ist das kostenlose Shaiya ein Muss und bietet eine ernstzunehmende Alternative zum kostenpflichtigen WoW. Shaiya ist innovativ und leistungsstark in vielen Bereichen, hat aber an einigen Stellen seine Schwächen. Eine kleine Einführung ins Spiel bietet dieser Beitrag und zeigt einige Schwächen auf, welche Shaiya zur Zeit (noch) hat.

2008 erblickte ein neuer Spross aus dem Hause aeria-games das Licht der virtuellen Welt: Shaiya, ein kostenloses MMORPG mit Suchtgefahr. Am 28. Nov. 2008 startete die Closed-Beta-Phase, kurze Zeit darauf die öffentliche Version des Onlinespiels. Viel hat sich vom ersten Tag bis heute geändert. Updates und neue Episoden wurden implementiert und vieles wurde verbessert. Doch viele Dinge sind nach wie vor nicht perfekt und bedürfen der Nachbesserung. Trotz einiger Mängel lohnt dieses Online-Rollenspiel dennoch.

Grafik: Schön, aber manchmal ziemlich mager

Vieles in der Welt von Shaiya wurde liebevoll und mit viel Detailgespür gestaltet, doch leider nicht alle Bereiche. Bewegt man sich durch Shaiyas Landschaften gelangt man oft an Orte die vor Detailverliebtheit sprühen. Das Gefühl, dass selbst das Tüpfelchen auf dem i nicht vergessen wurde, macht sich breit. Doch oft erlebt man nur ein paar Schritte weiter eine detaillose, lieblos hingeklatschte Umgebung, die jeglicher Harmonie und Ideenreichtum entbehrt. Waren die Gamedesigner mancherorts motiviert und legten ihr gesamtes Können in die Gestaltung, wird andernorts der Eindruck erweckt, dieser Landschaftsabschnitt sei 15 Minuten vor Feierabend in aller Eile fertiggestellt worden.

Besonders vermisse ich waldreiche Gebiete und mehr Elemente die ödes Brachland segmentieren und damit die Orientierungsmöglichkeiten in diesen Bereichen verbessern. Dies muss nicht immer Vegetation sein, Felsen, Hütten, Baumstämme oder ähnliche Objekte würden diesen Zweck erfüllen.

Story: Gute Geschichte – schlechte Übersetzung

Wie in den meisten MMORPG geht es auch in Shaiya u.a. darum Quests zu erfüllen. Grundsätzlich gilt es immer irgendwelche Monster zu erlegen, Gegenstände zu sammeln oder Botengänge zu erledigen. Jede Quest wird mit einer kleinen Story umrahmt, um sie in die Geschichte Shaiyas einfließen zu lassen. Haben sich die Spielemacher bei diesen Geschichten noch Mühe gegeben (obwohl diese für den erfolgreichen Abschluss der Quests unrelevant sind), so sind die eingentlichen Questbeschreibungen, nebst Angaben wo diese zu erledigen sind, recht mager und oft auch fehlerhaft oder unvollständig ausgefallen. Gerne werden Koordinaten vertauscht, Mob-Namen falsch angegeben oder wichtige NPCs verschwiegen.

Diese Fehler scheinen durch die Lokalisation des Spiels entstanden zu sein. Denn einige Begriffe wurden nicht oder falsch übersetzt, Sätze blieben unvervollständigt oder Beschreibungen wurden ganz weggelassen. Flüchtigkeitsfehler ist hier wohl das richtige Schlagwort.

Wer Probleme bei der Lösung einer Quest hat, dem sei die Shaiya Questdatenbank empfohlen. Hier stehen die meisten Quests samt Lösung zum Nachschlagen bereit. Auch die Spielergemeinschaft hilft oft schnell und gerne weiter. Ein netter Post im Fraktions-Chat bringt oft eine nette hilfreiche Antwort.

Weiterhin sei in punkto Quests erwähnt, das diese anfänglich in Hülle und Fülle vorhanden sind (bis Level 19), im späteren Spielverlauf aber immer seltener werden. Ungefähr ab Level 45 muss man schon danach suchen. Dramatisch ist dies allerdings nicht wirklich, denn auf den hohen Leveln steht der Ausbau des Charakters und das PvP-Spiel im Vordergrund.

Charaktere: Hilfe, ich bin ein Clone

Bei der Charaktererstellung stehen zwei Fraktionen zur Auswahl: Der Bund des Zorns und die Allianz des Lichts. Jede Fraktion bietet zwei Rassen die sich in 6 Klassen, je Fraktion, aufteilen. Welche das sind erfahrt ihr hier.

Die Shaiya Charaktere sind aufwändig und liebevoll gestaltet, doch leider lässt sich deren Aussehen nur sehr begrenzt anpassen. Mit 5 verschiedenen Gesichtern, 5 unterschiedlichen Frisuren und 3 verschiedenen Körpergrößen sind die Möglichkeiten, seinen Charakter individuell zu gestalten, schnell ausgeschöpft. Auch die Rüstungen innerhalb der Klassen unterscheiden sich nur nach Rüstungstyp. Zwischen normalen Rüstungen, edlen Rüstungen, Helden-Rüstungen usw. wird optisch nicht unterschieden. Einzig Ahnen- und Göttinen-Rüstungen heben sich von den herkömmlichen Typen ab.

So passiert es in Shaiya recht häufig das man auf seinen Clone trifft, also einen Charakter der die gleichen optischen Merkmale aufweist wie der eigene. Etwas mehr Abwechslung und Ideenreichtum wäre auch an dieser Stelle wünschenswert.

Wer sich optisch etwas mehr von der Masse abheben möchte, der muss tief in die Tasche greifen, denn erweiterte Charakterdesigns und zusätzliche Rüstungsteile gibt es nur gegen Bares. So kostet ein Langmantel beispielsweise ca. 15 Euro, dieser hübscht den Charakter auf, bietet aber sonst kaum Vorteile. Schade eigentlich.

Preis: Fast kostenlos

Wie alle kostenlosen Online-Rollenspiele finanziert sich auch Shaiya über einen kostenpflichtigen Item-Shop. Das eigentliche Spiel kann also kostenlos genutzt werden. Wer seinen Charakter aufmotzen möchte, der muss in barer Münze zahlen und kann sich so im Item-Shop nützliche Gegenstände kaufen. Für Otto-Normal-Spieler ist das Basisspiel mit seinen Möglichkeiten vollkommen ausreichend, wer aber mehr aus Spiel und Charakter herausholen möchte, seinen Charakter gar in die obere Liga katapultieren will, der kommt nicht drum herum echtes Geld zu investieren. Gerade auf den hohen Leveln (50+) ist dieser Schritt oft unumgänglich wenn man etwas “erreichen” will.

Bugs: Klein aber nicht fein

Hier ein paar kleine Bugs die mir im Laufe der Zeit aufgefallen sind. Diese sind nicht elementar, aber nervig. Sicher wird diese Liste im Laufe der Zeit noch wachsen.

Zum Schluß: Das Fazit

Totz meiner Bemängelungen und Nörgeleien bin ich seit vielen Monaten begeisterter Shaiya-Spieler. Nicht zuletzt das Spiel in der Gemeinschaft und die vielen netten Leute – wenn man diese selektiert hat – machen den Spaß an diesem MMORPG aus. Meine Empfehlung: auf jeden Fall testen.

Statt die regelmäßigen Spielupdates mit Erweiterung auszustatten, wäre es wünschens- und empfehlenswert zunächst die vorhandenen Bugs aus dem Spiel zu entfernen. Sicher tragen nicht alle hier genannten Bugs die Priorität “Wichtig”, doch würde die Beseitigung der vielen kleinen “Ärgernisse” den Frustfaktor bei den Spielern um ein vielfaches senken und die Qualität des Spiels noch weiter erhöhen.

Sollten noch Leute zum Korrekturlesen und zur Fehlerbeseitigung gesucht werden, bin ich gerne bereit einen Teil meiner Freizeit zu investieren und mich an der Korrektur diverser Fehler zu beteiligen. :-)

Ergäzende und korrigierende Kommentar sind gestattet, werden sogar gewünscht und von mir gerne in den Beitrag übernommen.

Links zum Spiel

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Neues Backend-Design für WordPress 2.8

Mittwoch, 29. April 2009

WordPress LogoEigentlich ist der Titel falsch gewählt. Denn er suggeriert das mit WordPress 2.8 ein komplett neues Backend-Design Einzug hält. Dem ist aber nicht so.

Wurde mit Veröffentlichung von WordPress 2.7 das Design komplett über den Haufen geschmissen, soll Version 2.8 nur geringfügige Design-Änderungen erfahren. Wie diese ausfallen und wie weitreichend sie sind, sollen wieder einmal die Nutzer entscheiden. Noch bis Donnerstag (2 Uhr UTC) stehen 10 modifiziert Backend-Designs sowie das Aktuelle zur Wahl.

Den einen freut’s – den anderen nervt’s. Manch einer mag jetzt gequält mit den Augen rollen oder verzweifelt in die Tischkante beißen und laut ausrufen: “Schon wieder ein neues Outfit!?” So lange die Änderungen nur im Detail stattfinden und die Usability dadurch verbessert (oder zumindest nicht verschlechtert) wird, sehe ich WordPress 2.8 gelassen entgegen.

Wer die Wahl noch beeinflussen möchte, kann dies hier tun.

Der Gewinner steht fest: DR1: Fluency style, dark.

Wer alle Ergebnisse einsehen möchte kann dies hier tun.

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Internet Explorer 8 ist da (Kurzübersicht)

Donnerstag, 19. März 2009

Ab heute steht der Internet Explorer 8 zum Download bereit.

Zwar werden Webstandards vom neuen Internet Explorer jetzt besser unterstützt, im Vergleich zu seinen Konkurrenten Firefox, Opera, Safari und Chrome hat er aber weiterhin das Nachsehen.

Nennenswert sind die Besonderheiten des IE 8. Hierzu zählen Web Slices, Suchvorschläge und die Tab-Gruppierung. Alles in allem nette Funktionen, die aber nicht wirklich über vorhandene Makel hinwegtrösten. Zwar werden  Darstellungsfehler durch eine bessere CSS-Unterstützung reduziert, die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau und während der Anzeige einer Website konnte aber nicht wirklich verbessert werden. Nutzt man nicht gerade einen Rechner mit aktueller Hardwareausstattung kann es beim Scrollen zu leichtem Ruckeln kommen (so bei mir geschehen).

Bedauerlich ist auch das sich der IE 8 nicht parallel zu seinen Vorgängerversionen installieren lässt. Ein Problem das aber nicht nur den Microsoft Browser betrifft. Webentwickler sind nach wie vor auf Tools wie den IE-Tester angewiesen.

Optisch hat sich bei Microsofts jüngstem Kind nur wenig getan. Auf den ersten Blick fällt wohl die – nun wieder standardmäßig eingeblendete – Favoritenleiste auf. Die URL in der Adressleiste wird jetzt durch unterschiedliche Färbungen in einzelne Segmente aufgeteilt, so dass man auf den ersten Blick Domain und Unterverzeichnis unterscheiden kann. Das Feld zur Schnellsuche zeigt nun das Favicon der jeweils ausgewählten Suchmaschine an.

Optischer Vergleich IE7 - IE8

Einen ausführlichen Testbericht bietet Golem seit heute Mittag an. Wer sich also detailliert über den neuen Microsoft Browser informieren möchte, dem sei dieser Link wärmstens empfohlen.

Wer den IE8 installieren möchte kann ihn direkt bei Microsoft herunterladen.

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Chrome Experiments – JavaScript auf neuem Level

Donnerstag, 19. März 2009

Google lässt seinen Browser Chrome ab sofort mit der JavaScript-Engine V8 kämpfen um neue Webapplikationen zu ermöglichen. Um zeigen zu können was wirklich in der V8 steckt, hat Google die Site Chrome Experiments eingerichtet.

Google ließ sich von Entwicklern und Designern rechenintensive JavaScript-Applikationen schreiben, um zeigen zu können was mit modernen JavaScript-Engines – wie V8 – möglich ist.

Die Beispiele laufen zwar nicht nur in Chrom, wurden aber dazu konzipiert die Vorteile des Browsers und seiner JavaScript-Engine zu demonstrieren. Die komplette Sammlung findet sich unter chromeexperiments.com.

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Kuriose Fehlermeldung in Corel Draw

Dienstag, 03. März 2009

(Keine) “Hilfreiche Fehlermeldung” in Corel Draw für Windows

Corel Draw Fehlermeldung

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Ein Feedreader muss her, aber welcher?

Sonntag, 08. Februar 2009

Feedreader für FirefoxAnfänglich habe ich RSS-Feeds in Form von Lesezeichen in Firefox verwaltet. Bei einer geringen Anzahl Feeds ist diese Art der Verwaltung auch unproblematisch, bei Feedlisten ab ca. 20 Einträgen wird die Handhabung  allerdings recht unkomfortabel.

Es war also an der Zeit mich nach einem geeigneten Feed-Reader um zusehen.

Google Reader

Meine erste Überlegung: Google Reader ist in aller Munde und viele sind von dieser Anwendung begeistert. Ein Test könnte also nicht schaden. Nach fleißigem hin und her probieren und konfigurieren, musste ich feststellen das Google Reader nicht die richtige Anwendung für mich ist. Für meinen Geschmack ist die Anwendung zu “google like”, sprich zu unübersichtlich und zu verwinkelt. Da ich meine abonnierten Feeds ohnehin nur an einem einzigen Rechner abrufe/lese kann ich gut auf einen Online-Reader verzichten.

Feedreader 3.0

Der zweite Versuch: Einfach mal ins Blaue getippt. Der erste Treffer ein Erfolg. Feedreader.com bietet eine Anwendung die meinen Anforderungen entspricht. Feedreader 3.0 ist übersichtlich, funktionell, leicht zu bedienen und bietet, für den der es braucht, die Möglichkeit der Synchronisation mit einem Webserver. Auf den ersten Blick genau die richtige Lösung für mich. Einziger Nachteil: Eine weitere Anwendung die geladen werden muss und sich außerhalb der von mir am intensivsten genutzten Anwendung befindet – dem Browser.

Brief 1.2

Der dritte Versuch: Durch Zufall habe ich gestern auf einem Weblog über ein Firefox Add-On gelesen das mich neugierig gemacht und schließlich überzeugt hat: Brief 1.2. Das kleine Tool integriert sich ganz hervorragend in den Mozilla Browser und verbraucht kaum Ressourcen. Es ist übersichtlich, intuitiv bedienbar, funktionell und lässt sich in einem eigenen Tab öffnen. Dadurch ist es immer im Blickfeld und schnell erreichbar. Neue Feeds werden per Popup angekündigt und ein Symbol in der Statusleiste zeigt permanent neue/ungelesene Feeds an. Ein besonderer Bonus (für mich) ist die Möglichkeit vorhandene Feeds (in meinem Fall die Lesezeichen) mit wenigen Mausklicks in Brief 1.2 zu übernehmen.

Jede der genannten Anwendungen hat ihre Stärken. Welche für den Anwender maßgeblich sind, muss jeder individuell entscheiden. Meine Wahl ist gefallen.

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Foxit Reader 3.0

Freitag, 16. Januar 2009

Der beliebte PDF-Betrachter und “Editor” steht in Version 3.0 zum Download bereit.

Neue Funktionen in Version 3.0:

  • Enticing Multimedia Design
    Now users can not only play multimedia in Foxit Reader, but also are empowered to add, edit or delete multimedia files with the incredible Movie Tool and Sound Tool.
  • Attachment Panel
    Lists all the attached files in the PDF document, and provides a number of common options that helps users manage the attachments, such as opening, deleting and adding description to the attachments. Users can also change the security settings when opening an attachment in this panel.
  • Thumbnail Panel
    Shows thumbnail images for each PDF page and allows users to quickly view relevant portions of a PDF file. Now users can navigate through PDFs with page thumbnails.
  • Layout Panel
    Lists PDF layers in the document, allows users to control the display of some certain content areas.
  • Metric Unit Support
    Within the preferences dialog box it gives users the option to set the unit of page dimension in either metric system or imperial system.
  • Auto-scrolling with Middle Mouse Button
    In the Hand Tool reading mode, users can perform auto-scrolling by holding the middle mouse button/wheel mouse button down.
  • Awe-Inspiring Foxit OnDemand Content Management
    This new add-on enables users to organize, share and collaborate on documents and forms online. Users can upload from Foxit Reader or send documents with ease. Advanced features include workflow driven document sharing, revisions of documents, CollabRoom for group collaboration.
  • Firefox Support
    With Firefox Plugin, users can view and work with PDF files loaded in Foxit Reader with Firefox web browser.

Foxit Reader 3.0 downloaden oder zur Anbieter-Website wechseln

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Frisch geschrieben

Frisch kommentiert

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