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Antispam Bee: Spam den Stachel zeigen

Samstag, 03. Januar 2009

WordPress Logo (ein weißes W in einem blauen Kreis)Mit Spam muss sich jeder Internetnutzer herumschlagen. Egal ob im E-Mail Postfach, Gästebuch, Forum oder den Blog-Kommentaren. Überall sind die lästigen Texte zu finden.

Speziell für Blog-Systeme wie WordPress gibt es, in Form von Plugins, eine ganz Reihe Hilfsmittel im Kampf gegen Spam. Eines der bekanntesten Anti-Spam Plugins ist wohl Akismet, welches auch mein Blog vor Spam schützt. Bisher sogar sehr wirkungsvoll. Einen Nachteil haben Plugins wie Akismet allerdings: Sie sind performancelastig.

Einen anderen, resourcenschonenderen Weg schlägt ein neues Antispam Plugin für WordPress ein und zeigt so Spam den Stachel: Antispam Bee.

Antispam Bee besteht aus wenigen Codezeilen und verbraucht keine Ressourcen, speichert keine Werte in der Datenbank und stellt entsprechend keine Verbindungen her. Es nimmt die notwendige Anpassung am Theme selbstständig vor, ohne das eigentliche Template zu überschreiben und übernimmt alle Aufgaben, so sind keine händischen Anpassungen seitens des Bloggers erforderlich. Antispam Bee ist anonym und unabhängig. Es werden keine Daten an Server im Internet gesendet und es bedarf keiner Administration: Plugin uploaden, in der Pluginverwaltung aktivieren, fertig! Das Plugin verfügt über keine Statistiken: Als Spam erkannte Beiträge werden schweigsam blockiert. Keine Freigaben, keine Warteschlangen.

Laut Aussage des Entwicklers landen 100% des Spam im Papierkorb ohne das der Blogger auch nur einen Finger krumm machen muss. Das Konzept überzeugt.

Obwohl ich Antispam Bee vorerst nicht testen werde, da ich mit Akismet sehr zufrieden bin, finde ich ist dieses inovative Plugin auf jeden Fall einen Blick wert. Ich habe direkt ein Bookmark gesetzt und werde auf Antispam Bee zurückgreifen sobald Akismet Ärger macht oder meine Erwartungen nicht mehr erfüllen sollte.

Den ausführlichen Blogbeitrag zu Antispam Bee, Produktbeschreibung und Download gibt es auf playground.ebiene.de.

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RSS Feeds für Dummies

Samstag, 06. Dezember 2008

Alexander Frison erklärt auf blogdrauf.de in einem kurzen Video wie RSS Feeds funktionieren. Dabei legt er besonderen Wert auf gute Verständlichkeit ohne viel Fachsimpelei, so dass wirklich jeder die Funktionsweise eines RSS Feed verstehen sollte.

Tolles Video – schön gestaltetes Blog.

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Komma, Punkt und Co. oder der Untergang der Interpunktion

Dienstag, 08. Januar 2008

Seit nunmehr gut einem Jahr verbringe ich meine Freizeit mit dem Lesen von Weblogs. Meist ist dies eine sehr informative und belustigende Sache; oder einfach nur Entspannung um den grauen Zellen eine Auszeit zu gönnen.

Dabei muss ich mit großer Sorge immer häufiger feststellen, dass es mit der deutschen Sprache, und ganz besonders mit der Interpunktion, bergab geht. Während “professionelle” Blogs noch überdurchschnittlich gut wegkommen, sieht es bei den kleinen, privaten Blogs deutlich dramatischer aus. Das der Rechtschreibung im Internet wenig Beachtung geschenkt wird, ist mittlerweile normal. Das die Grammatik oft sehr zu leiden hat, auch daran hat man sich fast schon gewöhnt. Beide Entwicklungen sind zwar beängstigend, beeinflussen das “Lesevergnügen” aber nur peripher.

Viel gravierender wirkt sich die fehlende Interpunktion auf den Lesefluss aus. Das vom Semikolon – auch Strichpunkt genannt – kein oder nur wenig Gebrauch gemacht wird, gehört mittlerweile zum Alltag. Dies ist zwar schade, scheint aber eine schrift-sprachliche Entwicklung zu sein.

Immer öfter ist festzustellen das auch auf Satzzeichen wie Punkt und Komma verzichtet wird. Sind manche Autoren zu faul diese beiden Satzzeichen anzuwenden oder einfach nur dumm? Hat man Ihnen nie erklärt was es mit Punkt und Komma auf sich hat? Wird die Existenz des kleinen Häkchens und des fast unscheinbaren Punktes heutzutage nicht mehr an deutschen Schulen erwähnt? Wird auf die Unterrichtung in der Anwendung dieser Satzzeichen ganz und gar verzichtet?

Die Verschmähung von Satzzeichen scheint extrem schnell aus Internetforen, Chatplattformen, Gästebüchern und ähnlichen Bereichen des WWW auf andere herüber zu schwappen: In die Weblogs. Sicher ist die Interpunktion bei Blogs mit so genanntem “Katzencontent”, deren Leserschaft aus einer Hand voll Leuten besteht, nicht ganz so wichtig. Sollte meiner Meinung nach aber wenigstens ansatzweise berücksichtigt werden.

Ich bin sicher der Letzten der perfekt ausformulierte Sätze, grammatikalische Höchstleistungen und 101% Interpunktion erwartet. Auch ich mache da meine Fehler und beherrsche die Punkt- und Kommaregeln nicht aus dem ff. Allerdings glaube ich behaupten zu können, dass sich meine Texte leicht und flüssig lesen lassen. Also darf ich doch auch erwarten das sich andere die Mühe machen und ihre Sätze mit einem Punkt beenden, Nebensätze durch Kommata trennen und vielleicht hin und wieder mal einen Absatz einbringen. Oder verlange ich da womöglich zuviel?

Weiterführende Information: Interpunktion bei Wikipedia

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